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uholeschak

Schüler

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1

Samstag, 24. Oktober 2009, 23:39

Selbstbau Laserbehandlungssystem bei Tinnitus

Hallo,
hier möchte ich meine Erfahrungen mit der Laserbehandlung bei Tinnitus vorstellen.
Da die offiziellen Therapien und Geräte sehr teuer sind und mir das Ganze sehr dubios
vorgekommen ist, habe ich mich entschieden eine Eigenentwicklung vorzunehmen und das
Ganze mal zu untersuchen (als selbst Betroffener).

Laserdioden verschiedener Wellenlänge und Stärke sind relativ günstig zu bekommen.
Alle Versuche habe ich mit passiv gekühlten Laserdioden und einem relativ kurzen Lichtleiter (ca. 5 cm) durchgeführt,
um möglichst wenig an Leistung zu verlieren. Der Lichtleiter wurde direkt in den Gehörgang eingeführt.

Die hier angegebenen Leistungen sind jeweils die Leistungen laut Kennlinie der Diode,
die optische Leistung am Ende des Lichtwellenleiters habe ich jedoch
(aufgrund fehlender Messgeräte) noch nicht gemessen.
Kann dies aber mal hachholen, wenn das jemand interessiert ...

Hier sind meine bisherigen Ergebnisse:
- 830nm: Leichte Verbesserung bei einer optischen Leistung von ca. 40mW (ab einer 1/2 Stunde Bestrahlung),
bei höherer Leistung deutliche Verschlechterung über einen Zeitraum von ca. 1 Tag.
- 810nm: Bis zu einer optischen Leistung von ca. 80mW keine Veränderung/Wirksamkeit.
- 660nm: Bei einer Leistung von 120mW keine nennenswerte Verbesserung.
- 640nm: Bei einer optischen Leistung von ca. 40mW habe ich hier die besten Resultate erzielt.
Ab einer Bestrahlungszeit von 1/2 Stunde deutliche Verbesserung.
Wir die Leistung auf 60mW erhöht, so ist auch noch eine Verbesserung festzustellen,
jedoch wird der Tinnitus für mehrere Stunden stark angeregt.
- 635nm. (Kühlung der 640nm Diode). Obwohl dies eigentlich eine "günstige" Wellenlänge ist, habe ich hier eine deutliche Verschlechterung bemerkt.

Ich bestrahle nun seit ca. 4 Monaten mit dem 640nm Laser/40mW, der Tinnitus hat sich wesentlich gebessert und
ist mittlerweile teilweise ganz abgeklungen. (Ist tagesabhängig)
Allerdings muss ich mehrere Stunden am Tag bestrahlen, am günstigsten hat sich eine Bestrahlungsdauer von
einer 1/2 Stunde mit 3 Stunden Abstand erwiesen.
Es kann jedoch sein, dass dies etwas übertrieben ist, aber es scheint mir das Optimum zu sein.
Mittlerweile habe ich die Abstände etwas vergrößert, da der Leidensdruck nicht mehr so groß ist ...

Mit höheren Leistung habe ich auf jeden Fall meine Probleme gehabt, 40mW sind offenbar wirklich günstig.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die angegebende Leistung der Laserdiode zunächst keine große
Bedeutung hat, wichtig ist der Öffnungswinkel des abgestrahlten Lichtes.
Bei sehr großen Winkeln kommt so gut wie nichts am Ende des Lichtwellenleiters an ...

Ich verwende OPNEXT Laserdioden, die sind zwar unheimlich teuer (ca. 200 EUR), aber auch sehr effizient.
Mit billigen Dioden wird man wesentlich mehr Strom benötigen (und Kühlung), das wird eher kontraproduktiv sein.
So ist es auch möglich das Ganze mit Akkus zu betreiben.

Beim Beginn der Bestrahlung wird der Tinnitus zunächst erst einmal angeregt und verstärkt sich wesentlich.
Nach ca. einer 1/2 Stunde klingt er jedoch sehr stark ab, und wird geringer als beim Beginn der Bestrahlung.
Bei einer Bestrahlungsdauer von ca. 1 Stunde wird er am leisesten, jedoch ist diese weitere Verbesserung minimal.

Wichtig ist jedoch vor allem der Gehörschutz!
Ich verwende im Moment einen angepassten Gehörschutz bei dem betroffenen Ohr,
den eingebauten Filter habe ich entfernt und durch Ohropax ersetzt, so erreicht man eine Dämpfung von ca. 40dB.
Das problematischste ist allerdings das Autofahren, da der Schallpegel hier sehr groß ist (ca. 70dB) und lange andauert.
Hier hilft mir nur zusätzlich ein Kapselhörschutz von 35dB,
das ist zwar nicht erlaubt, aber man hört trotzdem noch genug ...

Im Moment ist bei mir nur ein Ohr vom Tinnitus betroffen, das andere ist eigentlich ganz "normal".
Allerdings kann ich auch hier ein sehr leichtes Geräusch feststellen, das jedoch sehr gering ist.

Ich bestrahle im Moment beide Ohren, sogar bei den "nicht betroffenen" Ohr hat sich eine deutliche Verbesserung gezeigt.

Generell kann ich als feststellen, das prinzipiell die Laserbehandlung funktioniert,
allerdings sind die Parameter sehr genau einzuhalten und die Bestrahlungsdauer muss stimmen.

Dr. Wilden bietet ja 10 Bestrahlungen von 1 Stunde für insgesamt 2000EUR an,
ob das so sinnvoll ist muss ich etwas in Frage stellen. Seine Bestrahungsleistung ist extrem hoch,
das hat sich in meinen Versuchen als kontraproduktiv gezeigt.
Zudem kommen mir 10 Behandlungen als viel zu wenig vor ...
Sinnvoller scheint mir da noch sein Selbstbehandlungsgerät mit 30mW zu sein, wobei ich
hier nicht sagen kann, ob die Wellenlängen optimal sind (das wird ja so genau nicht angegeben).
Hat das mal jemand untersucht?

Geräte mit 5mW scheinen mir jedoch reine Abzocke (Trittbrettfahrer) zu sein,
das kann eigentlich nicht funktionieren,
die Leistung ist viel zu gering, da kommt im Ohr nichts an ...

Auf jeden Fall hat mich mein Gerät ca. 500EUR an Material gekostet,
und da kann ich wenigstens selbst die Parameter bestimmen ...

Hier noch ein paar Bilder von meinen System:

Grundgerät:
http://www.holeschak.de/image/Basiseinheit.jpg

Grundgerät mit Akku (wahlweise mit Akku, Steckernetzteil oder Zigarettenanzünder versorgbar):
http://www.holeschak.de/image/BasiseinheitMitAkku.jpg

Behandlungsköpfe 640nm:
http://www.holeschak.de/image/Behandlungskoepfe.jpg

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Gibt es unter Umständen noch besser Parameter?

Sauseohr

unregistriert

2

Dienstag, 10. November 2009, 12:57

Hallo uholeschak,

also ich finde, das Du ganz schön mutig bist. Pass' nur auf, daß Du Dir nicht eines Tages den Hörnerv durchballerst... :D

L.G. Sauseohr

Ralf

Profi

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3

Dienstag, 10. November 2009, 16:39

Hallo Geht´s noch !!!!! Verdammt Mutig von Dir.......
Aber ich denke mal, solche Experimente würde ich an meinen Löffeln nicht veranstalten

uholeschak

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4

Dienstag, 10. November 2009, 18:22

Was habt ihr denn da für Befürchtungen?
40 mW das ist doch praktisch nicht, vor einer Gühbirne mit 100W habt Ihr doch auch keine Angst oder?
Und erst recht die Sonnenstrahlung ...

Herr Wilden verwendet ja wenn man alles zusammenrechnet in seiner Praxis 1W, das kommt mir eher sehr viel vor.

Mittlerweile habe ich noch aus einem billigen Kopfhörer den Bügel verwendet und die Behandlungsköpfe dort montiert,
das Ganze lässt sich recht bequem tragen, ohne das drückt oder die Köpfe aus dem Ohr rutschen.

Sauseohr

unregistriert

5

Dienstag, 10. November 2009, 18:42

Hallo zusammen,

'tschuldigung, daß ich mal so lachen muß, ha ha ha !! :D :D :D
Hey Men, Du bist ein echter Freak !
L.G. Sauseohr

6

Dienstag, 10. November 2009, 22:28

Hallo uholeschak,

die Methode von Dr. Wilden wird auch nicht empfohlen!

Tamara
Manchmal zahlt man den höchsten Preis für Dinge,
die man umsonst erhält...


Albert Einstein

Sauseohr

unregistriert

7

Samstag, 21. November 2009, 09:22

Hallo zusammen,
mein Akustiker meinte mal, diese Geräte wären eh Quatsch.
Der Tinnitus kommt aus dem Schläfenlappen, was bitteschön stellt man sich vor, da zu bestrahlen ? Es wäre außerdem ein ganz normaler Laserstrahl, der überhaupt nichts bringt.

L.G. Sauseohr

8

Samstag, 21. November 2009, 23:40

Hallo Sauseohr,
hast völlig Recht, man kann sich auch eine Taschenlampe an das Ohr halten, das bringt genauso viel.
Tamara
Manchmal zahlt man den höchsten Preis für Dinge,
die man umsonst erhält...


Albert Einstein

uholeschak

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9

Samstag, 2. Januar 2010, 19:13

Hier noch mal der aktuelle Stand des Projekts:

Um das tragen der Laser bequemer und sicher zu machen, wurden die Laserköpfe in einen alten Kopfhörer integriert.
Zusätzlich wurden die Gehäuse der Laser aus Carbon gefertigt, um eine höhere Robustheit zu erzielen.
Ein zusätzliches Halteband am Kopfhörer sorgt dafür, das die Einheit beim Tragen nicht verrutschen kann.
Weiterhin wurden Gehörschutzstöpsel an den Lichtwellenleitern
angebracht um auch die Verwendung in etwas lautere Umgebung zu ermöglichen:
http://www.holeschak.de/image/Behandlungseinheit.jpg

Die Basiseinheit (Spannungsversorgung) basiert nun auf dem modifizierten
Spannungswandler USW 525 von ELV, womit ein erheblich besserer Wirkungsgrad bei
Akkubetrieb erreicht wird. Die mögliche Eingangsspannug liegt nun im Bereich von 5V-24V.

Um den Transport des Geräts zu verbessern wird nun eine Aluminiumkoffer
mit Schaumstoffeinlage verwendet, dort können alle Komponenten
(Netzteil, Akku, Behandlungseinheit, Spannungsversorgung) bequem untergebracht werden:
http://www.holeschak.de/image/Transportkoffer.jpg

Mit der aktuellen Modifikation kann ich das Gerät nun mehrere Stunden am Tag verwenden,
der Tinnitus hat sich damit weiterhin wesentlich gebessert und ist nur noch sehr schwach wahrnehmbar.
Durch den Akkubetrieb ist das Gerät sehr flexibel geworden und man kann damit sogar leichte Tätigkeiten ausführen.

Auf jeden Fall scheint mir das Prinzip mit dem Laser prinzipiell sehr brauchbar zu sein,
es ist jedoch sehr wichtig die richtigen Parameter (Wellenlänge und Leistung) zu verwenden.

Es ist jedoch zu beachten, das dieses Verfahren nur funktioniert,
wenn die Ursache im Ohr liegt (z.B. Knalltrauma) und der Tinnitus sich nicht im Gehirn festgesetzt hat!

spaskasse35

unregistriert

10

Samstag, 2. Januar 2010, 22:41

Hallo aus Bayern

Hallo,



ich finde es toll, was Du da gemacht hast. Viele Ärzte probieren auch nur

aus und haben zu 99 % keinen Erfolg, nehmen aber ein Schweinegeld.

Die Infusionen sind jetzt auch abgeschafft worden und niemand kann sagen,

ob sie etwas gebracht haben oder nicht. Ich habe so viel über Tinnitus gelesen,und

unternommen, sodaß ich 5 Bücher schreiben könnte. Ich hab mir das von Dr. Wilden

angeschaut( ist von mir 10 Minuten entfernt ) und ich habe gleich gemerkt, dass bringst nichts. Jeder Arzt hat eine andere

Meinung und keiner kann uns leider weiterhelfen. Habe schon mit folgenden Ärzten

Kontakt:

Dr. Wilden, Bad Füssing

Prof. Goebel, REHA

Dr. Langguth, Uni Regensburg

Dr. Biesinger, Traunstein

Dr. Stadtländer

und diverse HNO

Keiner von denen hat Tinnitus und kann mitfühlen, wie es uns geht, wenn

wir an einem schweren Tinnitus leiden. Ich betone : Schweren Tinnitus. Mir müssen uns überall rechtfertigen,

BfA, Arzt, Arbeitgeber, Familie, Freunde, Rentenstelle, VDK usw.

Mir hat mal eine Ärztin in der REHA gesagt, Sie habe auch Tinnitus und ich solle mich nicht

so anstellen, da war ich fertig. Ich habe so viel in meinem Leben geschafft, war nie arbeislos und dann

muss man sich sowas anhören. Tinntus ist leider nicht Tinnitus, wie Kreuzschmerzen sind nicht einfach

Kreuzschmerzen, manche nehmen Schmerztabletten in leichter Form und manche nehmen Morphium.

Es wäre schlimm, wenn ich zu einem Morphiumpatienten sagen würde, er solle sich nicht so anstellen!!!



Also halte uns auf dem Laufenden über Deine Erfindung.

Mein Tinnitus ist durch Medikamente entstanden ( Antidepressiva ). Meinst Du, ob Dein

Gerät auch bei einem solchen Tinnitus helfen kann ????



Zuerst hat man mir gesagt, dass AD keinen Tinnitus auslösen können, sogar auf der REHA,

aber in der UNI Kinik hat man mir erklärt, dass einige Medikamente Tinnitus auslösen können,

vorher bin ich mit dieser Meinung alleine dagestanden.



Also bis bald.



Reinhard

uholeschak

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11

Sonntag, 3. Januar 2010, 10:41

Kriterien

Ich würde aus dem hohlen Bauch heraus einmal folgende Kriterien für den Tinnitus annehmen,
damit das Verfahren überhaupt wirken kann:
- Die Ursache muss im Innenohr liegen.
- Der Tinnitus muss Laustärke abhängig sein, d.h. nach Schalleinwirkung muss er lauter werden, nach einiger Zeit wieder etwas abklingen.
- Der Tinnitus sollte von einem Knalltrauma, Überlastung des Gehörs stammen.
- Es sollte kein Pfeifton sein, sondern besser Rauschen, Pulsen etc.
Der Grund: Pfeiftöne (eine Frequenz) werden von Gehirn gelernt, bei "veränderlichem" Tinnitus sehe ich diese Gefahr nicht so.
(Neuronale Netze können sich sehr schwer auf veränderliche Eingangsgrößen einlernen, statische Signale sind da optimal)
Allerdings gibt es ja mittlerweile anscheinend Verfahren um diese gelernten Töne wieder zu löschen, das macht jedoch erst Sinn, nachdem die Ursache im Ohr behoben ist (wenn es da eine gibt).

Ich denke das schränkt den Bereich der Patienten schon sehr stark ein.

uholeschak

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12

Samstag, 15. Mai 2010, 21:31

Neuer Erfahrungsbericht

Hallo,
ich will hier mal wieder über den aktuellen Stand meiner Erfahrungen berichten.
Da die Behandlung mit den bisherigen Gerät sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, habe ich mich nach einer Optimierung umgesehen.
Mein Ohrenarzt meinte auch, in dieser Form sei das Gerät ja nicht besonders praxistauglich, da niemand so viel Zeit für die Bestrahlung hat.

Die meiste Zeit hat der Mensch jedoch nachts, da hat es sich angeboten die Bestrahlung in dieser "ungenutzten" Zeit vorzunehmen.
Ich habe mir nun eine Art "Kappe" gebaut, an welcher 2 Lichtwellenleiter befestigt sind. Diese Lichtwellenleiter sind am Ende gebogen
und führen durch einen Gehörschutzpilz direkt ins Ohr.
Fotos siehe hier Kappe von vorne und hier Kappe von der Seite (leider etwas unscharf).

Der Lichtwellenleiter ist 3 mm stark und 1,5 m lang. Da er aus Kunststoff ist, lässt er sich durch Erwärmung prima biegen.
Die Enden des Lichtwellenleiters münden in dem bisherigen "Kopfhörer".
Die Laserleistung habe ich im Moment auf 20 mW reduziert, bei einer so langen Bestrahlungsdauer war mir das einfach sicherer.
Die Leistung reicht jedoch vollkommen aus, nach einigen Minuten Bestrahlung kann man das gewohnte leise sirren vernehmen.
Mit diesem System kann man prima schlafen, während die Ohren bestrahlt werden. So komme ich pro Tag auf eine Bestrahlungsdauer von ca. 8 Stunden.
Der Vorteil der nächtlichen Bestrahlung ist außerdem, das die bei mir normalerweise auftretende Verschlechterung des Tinnitus in der Nacht komplett
aufgehalten wird.
Ich denke die Verschlechterung rührt daher, das in der Nacht die Energieversorgung der Zellen reduziert wird.
Durch den Laser wird jedoch die Versorgung künstlich aufrechterhalten, so dass die Zellen auch in der Nach regenerieren können.

Ich verwende das neue System nun seit 4 Monaten, der Tinnitus hat sich in der Zeit sehr stark reduziert und ist kaum noch wahrnehmbar.
Nur in seltenen Fällen fällt er mir noch etwas störend auf.

Viele Grüße,
Ulrich

Albatros

unregistriert

13

Sonntag, 16. Mai 2010, 18:01

Zitat

Es ist jedoch zu beachten, das dieses Verfahren nur funktioniert, wenn die Ursache im Ohr liegt (z.B. Knalltrauma) und der Tinnitus sich nicht im Gehirn festgesetzt hat!
Das könnte Deine Chance sein, aber eventuell nur dann!


Ich wünsche Dir weiterhin viel Glück!


LG
A.

uholeschak

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14

Donnerstag, 20. Mai 2010, 22:37

Prävention

Ich könnte mir gut vorstellen das man das System zur Prävention verwenden kann.
Wenn der Tinnitus (aufgrund von Lärmbelastung) noch im beginnenden Stadium ist (also sehr leise),
besteht noch keine Gefahr das er sich im Gehirn festsetzt.
Dann wäre es möglich die Regeneration der Hörzellen zu beschleunigen.
Mit Gehörschutz alleine ist das zwar auch möglich, dauert aber viel länger ...

Viele Grüße,
Ulrich

15

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 16:23

Eigenbau Billigversion

Hallo Danke für Deine Pionierarbeit.
Viele leute interessieren sich für eine bezahlbare Laser-tinnitusbehandlung.

nach dem Bericht von Hansi Cross über seine Lasertherapie
http://www.tinnituspatient.de/tihansicross.htm mit genaue technischen
Daten zu der Laserstärke

und Deinem wunderbaren Bericht will ich mir auch einen Tinnituslaser bauen.

Hier ist mein Laser:
Link:
http://www.berlinberry.de/rotlicht-laser…-modul-p-107284

Daten:


* Super helle 650nm rote Laser -Modul Kostet 9,-Euro


* Integriert optische und Laser- Diode in einem patentierten festen Modul


* Ausgezeichnete Schlagfestigkeit und Wärmeableitung


* Betriebsspannung: 3V


* Ausgangsleistung: 30mW


* Wellenlänge: 650nm


* Größe : 12 x 1,2 " x 30mm/0.47 (Durchmesser x L )



Wasserkühlung: Ich stecke das Lasermodul durch zwei Bohrlöcher in einer rechteckigen Plastikflasche. Abdichtung mit Silikon.
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[list][/list]

Kosten:

genanntes Lasermodul 9,- Euro
[list][/list]
Netzteil: 3,- Euro

Lichtwellenleiter: maximal 10,- Euro

Ohrstöpsel draht Silikon usw.

zusammen 30,- Euro.

Bitte sage mir was Du von dem Lasermodul hältst.


Hat ein 30mw Laser eine starke Hitzeentwicklung?


ist der einzige Nachteil die Hitzeentwicklung?
Reicht es wenn ich Kühlrippen an das Modul klebe?
Wie sieht bei Dir der Übergang zwischen laser und Lichtwellenleiter aus? Was für einen Lichtwellenleiter hast Du verwendet?


wie bringst Du den Lichtstrahl genau gerade bis ans Trommelfell? Muß er
dort gestreut werden, oder darf er auch gebündelt dort auftreffen?

16

Freitag, 16. Dezember 2011, 18:59

Hallo uholeschak,

ich gratuliere Dir zum gelungenen Selbstbau Deines Homelasers.

Das ist wirklich gut gedacht und gemacht, und auch die 650 nm mit 40 mw finde ich gut ermittelt.

Ich möchte nur Deine Vermutungen über wirksame Praxis-Laser etwas korrigieren.

Ich selbst kenne diese aus eigener Erfahrung und fand folgendes Bild http://www.tinnituspatient.de/andreas1.jpg
Sicher haben diese Laser wesentlich mehr Energie, aber hier wird auch die Diode oder ein Lichtleiter nicht in den Hörgang eingeführt, sondern aus gewisser Entfernung bestrahlt.
Der Vorteil liegt vor allem darin, dass aufgrund des größeren Bestrahlungsfeldes die Cochlea auch wirklich im Strahlungsbereich liegt.


faithfool

KarinK

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  • »KarinK« ist weiblich

Beiträge: 6

Wohnort: Frankfurt

Beruf: Consultant

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17

Freitag, 6. Januar 2012, 19:09

Wie ist der aktuelle Stand der Entwicklung und des Heilungserfolges ?

Hallo,

habe als Betroffener bei Deinen Beiträgen nach einem Link zum Erwerb des Lasers gesucht, aber nicht gefunden. Bin Elektro-/Technik Laie. Da ich aber keine bezahlbare

Therapie oder Laser finde, muß es wohl der Selbstbau werden. Habe seit 1,5 Jahren Dauer-Tinnitus links. Vermutlich durch entweder Kiefergelenk oder Blockade in der HWS ausgelöst.

Und ich will den Tinnitus loswerden.



Würdest Du einen selbstgebauten Tinnitus Laser zum Kauf anbieten? Bislang ist bei mir keine Lasertherapie versucht worden. Allerdings finde ich keinen anderen Therapievorschlag der auf Besserung/Heilung erkennen lässt.



Karin