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Samstag, 3. Februar 2018, 09:31

Lermoyez-Syndrom

Hallo,
im Moment bin ich nicht sicher, ob ich betroffen bin. Letzten Monat hatte ich einen Hörsturz im Tieftonbereich, der mit Kortison mehr oder weniger gut behandelt wurde. Damit meine ich, dass mein Hörvermögen mal besser und mal schlechter wurde. Knapp drei Wochen nach Behandlungsbeginn ist der Druck im Ohr sehr stark geworden und abends hatte ich dann eine zweistündige Drehschwindelattacke mit Erbrechen. Kurz vor dem Drehschwindel war der Druck plötzlich weg und ich hatte das Gefühl, wieder deutlich besser zu hören. Die Freude darüber währte nur kurz...Allerdings bin ich seitdem komplett beschwerdefrei und mein Hörvermögen ist laut Test wieder normal.
Der HNO schickt mich jetzt zum MRT mit der Diagnose Neuropathia vestibularis. Eine Untererregbarkeit mit Wasser ist vorhanden, aber ich wäre überglücklich, wenn die Diagnose tatsächlich stimmt. Eine befreundete Ärztin (keine HNO) hat mich auf das Lermoyez-Syndrom angesprochen und meinte, die Nervenentzündung wäre doch nicht plötzlich mit einem Ereignis vorbei. Jetzt bin ich verunsichert und werde natürlich den HNO nach dem MRT auch darauf ansprechen. Hat hier jemand denn Erfahrung mit dieser Krankheit und kann mir genaueres dazu sagen?
Lieben Dank!
Anso

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Samstag, 3. Februar 2018, 14:05

ich würde mich an deiner statt ersteimal sehr darüber freuen dass du wieder beschwerdefrei bist :)

da ich keine arzt bin kann ich dir da nix genaues zu sagen

doch wenn der druck auf einmal weg war und es dann zum erbrechen gekommen ist , könnte ja vielleicht der druck abgebaut worden sein der deinen hörsturz vielleicht verursacht hat , durch den druckabfall im organg kann dann der drehschwindel ausgelöst worden sein ?!

ich würde vielleicht noch nicht soweit gehen vielleicht hatte es einen einfac hen grund und eine funktionsstörung eines nervs ist vergleichbar mit einem muskelkater ... überbeansprucht und gereizt und entzündet

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Samstag, 3. Februar 2018, 14:17

Danke für deine Antwort!
Ich war sehr glücklich, als ich die Diagnose bekommen habe, weil es etwas einfaches und gut behandelbares ist. Auch bin ich extrem froh über meine vollständige Beschwerdefreiheit, aber nach allem, was ich über Neuropathia vestibularis gelesen habe, passt nicht zu meiner Symptomathik.
Vielleicht bin ich tatsächlich die Ausnahme, die die Regel bestätigt und ich mache mir unnötige Gedanken.
Allerdings hatte mein Beitrag den Hintergrund, mehr über das Lermoyez-Syndrom zu erfahren.

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Donnerstag, 8. Februar 2018, 12:47

Hallo Anso,
schau mal hier bei diesem Link, da wird das Lermoyez-Syndrom gut beschrieben. Ich selber habe die normale Form des MMs, aber kenne einige, wo es so verläuft, dass im Anfall das Hören sich verbessert. Kurz danach ist das Hören dann wieder schlechter.
http://flexikon.doccheck.com/de/Lermoyez-Syndrom

LG Edeltraud

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Donnerstag, 8. Februar 2018, 17:28

Danke! Es ist dort wirklich gut beschrieben. Werde weiter nach dem MRT berichten.

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