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Freitag, 9. Februar 2018, 08:52

Neu im Forum-Vorstellung

Hallo, ich bin heute das erste mal in diesem Forum. Ich werde dieses Jahr 60, bin wwiblich. Mein Tinnitus ist schon alt (Ende 1990er). Viele Jahre bin ich damit zurecht gekommen. Seit ca. 5 Jahren ist er immer schliemmer geworden. Das ursprüngliche hohe Fieps-Rauschen auf dem rechten Ohr wurde immer lauter, seit einigen Monaten pulsiert dieser und ein zweiter kontinuierlicher Ton drängt sich nun auch immer mehr in den Vordergrund. Im Linken Ohr ist auchh etwas im Anmarsch. Vor längerer Zeit hat mir ein HHNO einen Noiser verschrieben, aber keine besondere Therapie damit gemacht. Diesen Noiser habe ich nur eingese tzt, wenn der T. zu nervig war. Vor einigen Jahren war ich auch in einer Selbsthilfegruppe, die konnnte ich aus beruflichen Gründen leider nicht mehr aufsuchen. Vor zwei Jahren, es ging mir im Vergleich zu heute tatsächlich besser, dachte ich ich müsste etwas tun um a) herauszufinden woher das Geräusch kommt und b) eine Verschlechterung zu vermeiden. Die Termine bei HNO, Orthopäde und Neurologe zogen sich ein ganzes Jahr dahin. Wobei das halbherzige Untersuchungen waren. Habe mich da nicht wohlgefühlt. Fazit waren zwei Noiser, die ich seit letztem Jahr besitze, aber auch nicht regelmäßig anwende. Hatte mir allerdings keinen weiteren HNO Termin geben lassen um das zu besprechen. Außerdem hatte ich eine Reha beantragt, die genehmigt wurde unnd ich dachte dort finde ich Antworten. Deshalb habe ich meine ganze Hoffnung darauf gesetzt. Zwischendurch hatte ich noch einen Hörsturz, während der Wartezeit bei der HNO-Ärztin hat sich das ganz laute Geräusch wieder verflüchtigt. Zum Glück, auf das Cortison habe ich dann verzichtet. Im November bin ich nach Bad Grönenbach zur Reha. Urspünglich sollte ich nach Badd Nauheim, aber das ist um die Ecke und ich dachte, das ist nicht weit genug von zu Hause bzw. von der Arbeit entfernt. Von der Reha war ich sehr entäuscht. Habe keinen Anschluss gefunden, war ziemlich alleine. Bin zwar viel gelaufen und geschwommen, die "Schnupperkurse" wie der Klinikchef es genannt hatte habe ich mitgemacht. Das psychotherapeutische Gespräch hat mir als einziges gut getan. In der Zeit wurde der Tinnitus lauter, warum auch immer, evtl. habe ich mich beim Wandern überanstrengt. Wieder zu Hause auf derr Arbeit war es natürlich stressig, da einiges liegengeblieben ist. Da mir die Bewegung insgesamt gut tat habe ich angefangen zwei mal die Woche zu schwimmen und Tai Chi zu machen. Innerhalb der 4 Wochen nach der Reha hat sich alles wieder verschlechtert, sodass ich nicht mehr schlafen kann. 2-3 Stunden ist Maximum. Nachts versuche ich alles zur Ablenkung Musik, Filme, Hörbücher, E Book - von einem Gerät zum Anderen. Am Montag hatte ich dann einen Hörsturz, bin Krank geschrieben. Die Hausärztin hat mir Melantonin und Johanniskraut verschrieben, da ich auch sehr depressiv bin. Einen Therapeutentermin bekommt man ja nicht so schnell. Jetzt frage ich mich, ob ich noch einmal eine Reha beantragen könnte, weil die Erste nicht geholfen hat. Das ist jetzt ganz schön viel geworden. Ich grüße alle Betroffenen.

2

Freitag, 9. Februar 2018, 20:35

Hi, bin auch neu im Forum - das ist ja zum verzweifeln. Ich drücke Dir die Daumen, dass es wieder besser wird. Mir hilft alles was mit Wasserrauschen zu tun hat. Duschen, Schwimmen, entspannen im Sommer am Bachlauf etc. Gruß

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Sonntag, 11. Februar 2018, 23:57

Knall dir mal ne Flsche guten Rotwein (verdünnt mit Wasser) rein und berichte dann ob du besser schlafen konntest. Ich habe meine Wege gefunden ihn zu besänftigen die Jahre und mir gehts insgesamt besser die letzten zwei Jahre. Für weitere Infois gerne PN.
LG aonenwinter

4

Dienstag, 13. Februar 2018, 12:45

Hallo Elamo,
in einer Reha beschäftigt man sich mit dem Thema Tinnitus, da ist es normal, wenn man ihn verstärkt wahrnimmt.

Was mir hilft, ist Bewegung in der Natur, mich auf die natürlichen Geräusche konzentrieren, alles sehen und dabei ganz abschalten.
Außerdem mache ich Yoga, das hilft mir auch weiter, um besser zu entspannen.
Ich kann mir vorstellen, dass Du momentan alles versuchst, um die lästigen Geräusche weg zu bekommen. Und genau da liegt das Problem: sie werden nicht weggehen, man muss seinen Weg finden, damit zu leben. Je mehr ich dagegen angekämpft hatte, um so lauter und unerträglicher wurde es....

Ich tue vieles, was mir einfach gut tut. Und ich habe akzeptiert, dass diese Geräusche in meinen Ohren zu mir gehören. Ich trage links ein Hörgerät, weil ich da schon viel weniger höre. Tagsüber nehme ich die TT-Töne kaum wahr, aber wenn ich das Hörgerät rausnehme, wird es erst mal kurze Zeit lauter. Es beruhigt sich dann schnell wieder.

Außerdem gehe ich nur ins Bett, wenn ich wirklich müde bin. Also kein Fernsehen oder Radio im Schlafzimmer, sondern dann eine Entspannungsübung, z.B. eine Atemmeditation. Das hilft mir sehr, besser einzuschlafen.

Ich wünsche Dir, dass auch Du einen Weg für Dich findest, mit dem TT zu leben.

LG Edeltraud

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