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21

Dienstag, 13. Februar 2018, 20:01

Hey Blattlaus,

trotz der erneuten Verschlechterung, ist es doch schon mal ein positives Zeichen, das eine kurzzeitige Besserung eingetreten ist.
Somit kann das Gehör also wiederkommen.

Das mit den 12 % ist irgendwie ein gemittelter Wert über mehrere Frequenzen.
Aber scheinbar ist es wohl ein Unterschied ob die tiefen oder die ganz hohen schlechter sind.
Ich habe bei 5000 hz -25 DB, 6000 -35 DB und 8000 -35 DB eine Minderung.

Ich merke im Vergleich zum anderen Ohr, dass es dumpfer ist. Die S und Zischlaute kommen weniger rüber.
Ich hätte es aber nicht festgestellt, wenn ich nicht abwechselnd das linke oder rechte Ohr zuhalte.
Ich werde wohl leider nie erfahren, ob es durch den Hörsturz kommt oder schon vorher war.
Ich weiß durch einen Selbsttest am PC, vor ca. 8 Jahren, dass ich auf dem Hörsturz Ohr links nur bis 12000 HZ Töne hören konnte.
Rechts noch bis 14000. Vielleicht hat sich das im laufe der Jahre weiter verschlechtert.
Trotzdem nervt es mich, dass ich die ganz hohen Töne links, besonders bei Musik nicht mehr höre. Alleine das wissen reicht schon aus, dass der Spaß daran vergeht.
Ich höre auch so gerne Musik.
Nur wenn es vorher schon schlechter war, woher dann der ganz hohe Tinnitus ? Ich bin der Meinung, das der Tinnitus durch irritierte oder geschädigte Ohrhärchen
auftritt, die falsche elektrische Signale weiterleiten. Bei dir ein tiefer Tinnitus durch irritierte Härchen, die für die tiefen zuständig sind.
Ist nur meine Vermutung.


@Edeltraud

Du hast geschrieben, das sich das Hören auch später noch erholen kann. Das macht Mut.
Wie lange ist das schlechte hören bei dir her und wie äußert sich jetzt die plötzliche Erholung, bzw wie hast du es festgestellt?

22

Mittwoch, 14. Februar 2018, 09:11

Danke edeltraut für die Empfehlung , aber ich werde wohl noch etwas weiter versuchen mein gehör weiter zurückzuholen , bevor ich an ein Hörgerät denke

Bei dem Prof. Bei dem ich derzeit in Behandlung bin sagte auch dass es noch viel zu früh ist sich überhaupt über ein Hörgerät zu unterhalten .

Ferner habe ich festgestellt, dass ich grade seit ich wieder kortison nehme , sich das gehör nach Einnahme verschlechtert , sprich es drückt sehr stark im gehör kanal tubenkanal schwill an sodass ich kaum in der Lage bin durckausgleich zu machen .
Das ohrrauschen wird sehr viel lauter und die tiefen töne verschwinden wieder die ich zuvor zurückerhalten habe .
Ich ich hoffe das liegt einzig daran dass das Gewebe gestresst ist und deswegen mit wassereinlagerung reagiert.
Zum Abend Hin wird es dann wieder besser und auch der Druckausgleich wird wieder möglich und ich kann wieder die tiefen töne sehr viel früher wahrnehmen , aber leider bleibt derzeit noch ab 1000 bis 500hz stark verzerrt da dort der wohl der hörsturz vor Wochen eingetreten ist .

Man spricht von derzeit bis 3 Monaten auf Möglichkeit der kompletten Remission , also werde ich diese zeit in ruhe abwarten und hoffe dass ich nicht zu den 10 von 100 Partienten statisch gehören werde der was zurück behalten wird




Wie man sieht grade am von am Monatg war schon besser aber grade bei 500 Herz tut sich seit 3 Wochen nix da bleibt es bei 40db

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Blattlaus« (14. Februar 2018, 09:22)


23

Mittwoch, 14. Februar 2018, 22:08

Hallo Blattlaus,

ich denke, das hier ein dicker Infekt dahinter steckt. Die Eustachische Röhre ist zu und dadurch funktioniert im Mittelohr der Druckausgleich nicht. Dein Trommelfell kann sich also nicht richtig frei bewegen. Also der sogenannte Hub des Trommelfells, wie bei einem Lautsprecher das Membran, ist in seiner Beweglichkeit eingeschränkt. Die tiefen Frequenzen bei denen das Trommelfell eine höhere Auslenkung braucht, sind gedämpft. Also man benötigt von außen mehr Lautstärke, damit sich etwas tut. Da das Kortison eine Verschlechterung bewirkt, kann ich mir gut vorstellen, dass so manch Bakterium oder Virus leichteres Spiel hat. Ich habe immer mal gelesen, dass man mit einer Nasenspülung viel erreichen kann. Das sollte man aber schon eine Weile praktizieren. Wenn man dann die Nase zuhält und drückt müßte es ordentlich im Ohr knirschen. (also das meine ich positiv) Dann merkt man durch das Wasser,was sich ausbreitet, ob die Röhre frei wird. Manchmal ist so etwas sehr hartnäckig. Rotlicht, Dampfbad ist vielleicht auch eine Option. So etwas muß man nicht unbedingt von außen sehen. Nur so als Idee.

Viele Grüße Kalman

24

Donnerstag, 15. Februar 2018, 17:15

Hey
ja es scheint so als wäre da jetzt en Infekt drinnen , ich morgen ist das Ohr zu wenn ich an der frischen Luft bin ist das Ohr sehr viel freier und offener , gestern abend hatte ich kurzzeitig sogar das Gefühl als wenn es Ohr fast wieder ganz da gewesen ist war mit kleinen Einschränkungen und es knirscht und zischt ordentlich und ich brauch schon recht viel druck um überhaupt Luft hineinzu bekommen ,
ich mache ab heute abend nasenspray , Rotlicht und mache einen termin bei meinem HNO um den Infekt anbklären zu lassen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Blattlaus« (15. Februar 2018, 18:49)


25

Donnerstag, 15. Februar 2018, 20:53

Hi,

aber Vorsicht mit Nasensprays. Nicht länger als nötig und max 7 Tage. Dampfbäder sind da viel effektiver und nicht schädlich. Bei den Sprays erreicht man nur eine kurzzeitige Besserung. Da bitte den Arzt fragen, was sinnvoll ist. Viel Erfolg und es wird wieder besser.

Viele Grüße Kalman

26

Samstag, 17. Februar 2018, 00:04

Ein kurzes Update , ich habe sehr viel von meinen tiefen Frequenzen wieder lediglich der deutliche Knick im Sprachbereich ist mir derzeit noch geblieben , aber ich Habe den Eindruck dass es Stück für Stück langsam wirklich ganz leicht Tag für Tag ein wenig besser wird . Bin mal gespannt was nächste Woche Freitag der hörtest sagen wird

Ich hab begonnen ginko zu neben auch wenn nur als Placebo so bin ich der Auffassung dass es besser ist als nix zu tun

Ich melde mich wieder wenn sich was tut heute ist Tag 29 seit meines Hörsturzes !

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Blattlaus« (17. Februar 2018, 09:33)


27

Dienstag, 20. Februar 2018, 07:41

Leider ist ses eit zwei Tagen gefühlt wieder so schlecht wie immer die tiefen Töne sind wieder weit später zu hören und das Ohrrauschen ist wieder lauter ... derzeit gibt es ein auf und ab scheint aber normal zu sein bei einem längeren Verlauf ...ich war gestern auch wieder arbeiten habe das Ohr geschützt aber trotzdem war es gestern Abend laut rauschend und dicht :(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Blattlaus« (20. Februar 2018, 07:48)